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Auslandseinsätze des BRH Bundesverbandes Rettungshunde

Die Auslandsaktivitäten des BRH (BRH Search and Rescue) gliedern sich in zwei Bereiche:

1. Auslandseinsätze in Europa im Rahmen von Hilfen an angrenzende Länder von Deutschland auch im Rahmen von bilateralen Abkommen oder Einsätzen des deutschen Katastrophenschutzes

Diese werden in der Regel durch die Einsatzkräfte der lokalen, regionalen oder überregionalen BRH-Rettungshundestaffeln erbracht.

2. Internationale Einsätze bei Großschadenslagen unter UN-Mandat

Diese werden durch Mitglieder des BRH-Auslands-Kaders unter dem Dach und als Mitglied der I.S.A.R Germany absolviert. Die I.S.A.R. Germany als Zusammenschluss von Rettungsspezialisten aus verschiedenen Feuerwehren und Hilfsorganisationen der Bundesrepublik Deutschland ist ein bei der UN-Unterorganisation OCHA akkreditiertes und nach INSARAG-Guidelines klassifiziertes „Medium-Team“ erbracht.

Im Moment stellen in Deutschland lediglich die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk mit einem „Heavy-Team“ und die I.S.A.R. Germany mit einem „Medium-Team“ klassifizierte USAR-Einheiten. Alle klassifizierten Teams müssen sich in fünfjährigen Abständen einem Rezertifizierungsverfahren durch UN-Klassifizierer unterwerfen.

Die Geschichte der Auslandseinsätze des Bundesverbands Rettungshunde e. V. ist verhältnismäßig lang. Insbesondere aufgrund der Erfahrungen, die der Bundesverband in den letzten 30 Jahren sammeln durfte, wurde 2002 eine Auslandsqualifizierungsprüfung eingeführt. Hier werden auf Basis der durch die UN erlassenen internationalen Vorgaben die entsprechenden Sichtungen und Basisausbildungen der aus allen deutschen BRH-Staffeln entsendeten qualifizierten BRH-Mitglieder durchgeführt. Dieses dient dem Aufbau speziell fortgebildeter und vorbereiteter Teams zur Bereitstellung für das „Medium-Team“ der I.S.A.R. Germany. Eine spezielle Ausbildung wird durch I.S.A.R. Germany dann im Anschluss durchgeführt.

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MRT 2009:

Aus allen Staffeln des Bundesverbandes Rettungshunde e. V. waren die Teilnehmer eingeladen, sich für die Auslands- einsatzgruppe zu qualifizieren.

Zehn Hundeführer mit ihren Hunden, fünf Suchgruppenhelfer und ein Gruppenführer nahmen an dieser Sichtung teil.

Die Zulassungsvoraussetzungen waren mehrjährige Einsatzerfahrung, erfolgreich bestandene Trümmerprüfungen in den letzten 2 Jahren.

Der Mission Readiness Test wurde nach den internationalen Richtlinien durchgeführt, welche von der UN vorgegeben werden.

Der Test dauerte  36 Stunden, die Teams mussten sich selbst versorgen, in Zelten übernachten und innerhalb fünf Minuten einsatzbereit sein.

36 Stunden Einsatztest:

7 Schadenslagen (5x Tag-, 2x Nachtsuche, 14 Personen mussten insgesamt gefunden werden), die von jeweils 2  Bewertern pro Station beurteilt wurden.

Porthos hat bis auf eine Person alle gefunden und hat dabei durch seinen Einsatzwillen und mit seiner hervorragenden Nase überzeugt.

10 km Orientierungsmarsch in der Nacht, 1. Hilfe Mensch, 1. Hilfe Hund, Abseilen mit Hund, sowie eine theoretische Prüfung über die Inhalte der INSARAG Guidelines.

Der BRH A-Kader wird zu Katastropheneinsätzen vom Außenministerium angefordert und im Schadensgebiet eingesetzt.

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