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Aufgabe eines Rettungshundes?

Er sucht in unterschiedlichstem Gelände nach vermissten oder toten Personen. Mit dem Kommando "Such" wird er in das Suchgebiet geschickt. Der Hund sucht solange bis er eine Person findet und diese dann so lange verbellt, bis der Hundeführer bei ihm ist.

Die Ausbildung dauert in der Regel mindestens zwei Jahre. Erst mit einer bestandenen Prüfung, darf das Rettungshundeteam in einen Einsatz gehen. Die Prüfung muss jährlich wiederholt werden, da sonst die Einsatzfähigkeit des Teams verfällt.

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Kommando: “Such”

Suche

Anzeige der vermissten Person durch Bellen

Flächensuche:

Hier wird meist nach verirrten, oder verletzten Personen in unwegsamen Gebieten gesucht. Hierbei kommen die Stärken des Hundes, seine Nase, Wendigkeit und Schnelligkeit, voll zum Tragen. Insbesondere bei schlechten Wetter- und Sichtverhältnissen ist der Hund dem Menschen auch mit seiner Technik weit überlegen. Während der Suche läuft der Hund freistöbernd in weiten Schlägen um den Hundeführer durch das Suchgebiet. So können mehrere Rettungshundeteams parallel nebeneinander in vergleichsweise kurzer Zeit einen relativ grossen Bereich absuchen. Der Flächensuchhund ermöglicht eine sehr effektive und flächendeckendere Suche nach Vermissten.

Prüfungsordnung BRH: Flächenprüfung - RH-FL

Ausarbeitungszeit: Max. 20 Minuten

max. 3 Personen

Geländebedingt ca. 15.000 m² bis 20.000 m²; offenes und mindestens 50 % verdecktes Gelände, ist dies nicht gegeben, kann die Fläche vergrössert (maximal um das Doppelte)

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Flächensuche

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Seine Belohnung: Spielen mit dem “Opfer”

Trümmersuche:

Hier wird nach verschütteten Personen (z. B. nach Gebäudeeinstürzen, Gasexplosionen, Eisenbahn- bzw. Flugzeugunglücken oder Erdbeben) gesucht und muss trotz erheblichen Lärm durch Räumgerät und einer Vielzahl von unterschiedlichsten Geruchsquellen (Restwitterung von Rettungskräften, bereits Geretteten oder Geborgenen, Lebensmittel, Bekleidung, Blut o. ä.) konzentriert arbeiten. Hinzukommen die verschiedensten Untergründe auf denen sich der Hund sicher bewegen und ggf. anzeigen muss. Während der Suche bewegt sich der Hund weitestgehend selbstständig in dem zugewiesenen Trümmerbereich, da der Hundeführer aus Gründen der Eigensicherung den oft einsturzgefährdeten Bereich nicht betreten darf.

Trümmerprüfung - RH-T

max. 3 Personen

Ausarbeitungszeit: Max. 30 Minuten (Die erste Person muss nach max. 15 Minuten gefunden sein)

Ablenkung: Schwelfeuer, Motorgeräusche oder ähnliches

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Trümmersuche

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Suche

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Suche

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Suche

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Belohnung